Indikation (klinische Studien)

Die Seiten, www.osteopathie-akademie.de/diplom_chrono.html enthält derzeit 139 wissenschaftliche Studien sowie http://www.bundesärztekammer.de, über Suchbegriff Osteopathische Techniken (im Delegationsverfahren) Studien, stellt aus meiner Sicht das Wichtigste zusammen. Prof. Dr. med. Karl-Ludwig Resch, Leiter des Dt. Instituts für Gesundheitsforschung, Bad Elster, veröffentlichte die folgenden Studien in seinem Gutachten zur Fragestellung „Osteopathie und Evidenz“ (=Gewissheit der Wirkung). Leider nur bis zum Zeitpunkt 17.11.2007 (zu finden im Netz: stellovliteraturgutachtenrech,pdf). Er war Hauptgast in der MDR Sendung „Hauptsache Gesund“, am 26.08.2010 bei Frau Dr. med. Rubin. Dort wurde auch eine Osteopathin, die auf der ITS der UNI Leipzig arbeitet, vorgestellt.

Gekürzte Aufzählung der Fachgebiete und Titel o. g. Studien aus dem Anhang des Gutachtens:

1) abgeschlossene kontrollierte klinische Studien („Diplomarbeiten”):

Bewegungsapparat: Epicondylopathia humeri radialis; Zervikalgie; Gonarthrose; Achilles -Tendinopathie; subakuter tiefer Rückenschmerz; chronische Zervikalgie; Patellofemorales Schmerzsyndrom

Gynäkologie / Urologie, Frauenheilkunde: Uterusmyom; abakterielle Prostatitis; schwanhere Frauen mit Rückenschmerz; Harninkontinenz; Osteopathie als Therapie in der Schwangerschaft;Rückenschmerzen post partum; primäre Dysmenorrhoe

Pädiatrie: Hüftreifestörung; Säuglingsasymetrie, 3 -Monatskolik; Hyperaktivität (ADS/ADHS); Tortikollis; Atopic Dermatitis; Lese – Rechtschreibschwäche; frühkingliches Innenschielen

Innere Medizin: Reizdarmsyndrom

HNO, Okklusionsstörungen, Augenheilkunde: chronische Sinusitis; chronischer Vertigo; Presbyopie

Bewegungsapparat: Epicondylopathia humeri radialis; Zervikalgie; Gonarthrose; Achilles -Tendinopathie; subakuter tiefer Rückenschmerz; chronische Zervikalgie; Patellofemorales Schmerzsyndrom

2) kontrollierte Interventionsstudien im einphasigen „Waiting Design:

Bewegungsapparat: Schleudertrauma, Coxarthrose; Knieschmerz

Gynäkologie / Urologie, Frauenheilkunde: Blasenentleerungsstörungen; Dyspareunie; Streß- und Dranginkontinenz bei Frauen; menstruelle Migräne

Pädiatrie: infantile Schluckstörungen; Lese – Rechrschreibschwäche

Innere Medizin: somatoforme autonome Funktionsstörungen der Herz- und Kreislaufsystems

HNO, Okklusionsstörungen, Augenheilkunde: Hyperakusis

Aus rechtlichen Gründen wird darauf hingewiesen, dass in der Benennung der beispielhaft aufgeführten Anwendungsgebiete (Indikationen) selbstverständlich kein Heilversprechen oder die Garantie einer Linderung oder Verbesserung aufgeführter Krankheitszustände liegen kann. Die Anwendungsgebiete beruhen auf Erkenntnissen und Erfahrungen in der hier vorgestellten Therapierichtung (inbesondere Osteopathie Indikationen) selbst. Nicht für jeden Bereich besteht eine relevante Anzahl von gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnissen, d.h. evidenzbasierten Studien, die die Wirkung bzw. therapeutische Wirksamkeit belegen. Siehe Impressum