Gua Sha

„simply the Best“

…singt Tina Turner.

So einfach und wirkungsvoll ist eine Jahrhundert alte aus Asien stammende Schabemassage, Kaim (1756) stellte fest: „Schaben hat die Fähigkeit zu lösen, zu binden, zu verstärken und zu mildern.“ Die Chinesen teilen den Körper horizontal in drei Bereiche und nennen sie „Dreifachen Erwärmer“ (oberhalb untere Rippen, zwischen unteren Rippen und Oberkante Ilium. Oberkante Ilium abwärts). Der sog. Pfad des Qi fließt vertikal auf den Akupunkturbahnen und horizontal im Bereich der Erwärmer. Es gibt in diesen Erwärmern vorn Alarm -und hinten beeinflussbare Zustimmungspunkte. Östliche -und westliche Medizin haben Einigkeit darüber, daß mit jedem Hautsegment ein Muskel und ein inneres Organ direkt verbunden ist, was sich therapeutisch ausnutzen lässt. Östliche Theorie: über den Pfad des Qi, westliche über Nervensystem und Bindegewebe. Die Haut des Patienten zeigt durch geübtes tasten, palpieren und schaben des Therapeuten belastete Haut Zonen (Haut ist z.B. kalt, feucht, verquollen, zu fest, nicht lösbar, zeigt keinen Dermografismus)